| Bruchpilot (2026-05-07 11:40:41) |
 | Also ich möchte jetzt überhaupt nicht rumprotzen oder auf Dicke Eier machen, bin aber die Tour vor 10-12 Jahren mal solo geklettert (d.h. wie`s am Langenfels grad so richtig losging, vor n-Beringselung und Geputze) und hab mich nach meiner Erinnerung über (damals noch) "3+" nicht außergewöhnlich wundern müssen. Kann natürlich sein, dass ich "über alles drüberlangen" konnte, weiß ich nicht mehr. Aber ausgiebig unterstützt??? |
| Dirki (2026-05-06 19:19:14) |
 | Ein Kamin ist das überwiegend schon aber die schweren Stellen sind halt kein Kamin. Die eigentlich optisch beindruckende Route übersieht man schnell mal da die große Buche davor steht. |
| hjc (2026-05-06 07:58:43) |
 | Der "Umstand, ähh Schulterstand" wurde bis dato noch nicht dokumentiert - danke an alle Beteiligten für diese Info. Wo sich der S.Grad noch einpendelt bleibt abzuwarten - also nichts wie hin! |
| ingo (2026-05-05 22:31:24) |
 | Da man ja zum Glück einen der Erstbegeher noch erreichen kann, hier die Erinnerung von Dieter Haenle: "Der Günter wollte immer frei klettern und auch keine Hilfsmittel nutzen. Das konnte er auch. An die Tour aber erinnere ich mich noch gut. Das war die größte Baustelle, die ich je hatte, wir waren zu dritt." |
| pwe (2026-05-05 18:00:10) |
 | @Bruchpilot: Das Tool ist eine Erweiterung der Tickliste. Also erst wenn man die Route "geklettert" hat darf man eine Einschätzung die Schwierigkeit abgeben .. ;-) |
| Bruchpilot (2026-05-05 11:46:22) |
 | Dass die beiden Erstbegeher die genannten Hilfsmittel in dieser Schlotte nötig hatten, kann ich mir schwerlich vorstellen (siehe auch die "Nordrisse" auf der Gegenseite und noch so einiges mehr). Vielleicht liegt Dir ja einfach die Art der Kletterei nicht. By the way: wo schlummert denn hier eigentlich das "Tool", mit dem man diese ganzen tollen, persönlichen Schwierigkeitseinschätzungen abgeben kann (Pfeilchen rauf-Pfeilchen runter)? |
| Lilly (2026-05-04 19:18:00) |
 | Olala, was die Pfalz-Kletterei doch alles für 4 zu bieten hat... Der Wahnsinn, also der Abenteuer-Wert war enorm! Unten kann man an der Buche schon mal die Stemmtechnik antesten. Dann leichte Verschneidung zum 1.R. Danach gilt es ein Dach mit trittloser Wand für 4 zu überwinden. Nach Durchatmen ein paar leichte Meter und dann in den Stemmkamin. Rechterhand in den Riss Cam 0,4 und weit hinten drin noch ein Cam 3 in eine Lette. Tip: Man sollte sein Zeug so sortieren, dass man auch noch dran kommt, wenn man sich nicht mehr drehen kann. Danach einmal tief in den Fels hinein und eine Etage höher wieder raus und schon ist man am 2.R angelangt. Dort war dann Grübeln angesagt, an dem Schulterriss-Dach. Je weiter außen man es versucht, umso längere Beine sollte man haben. Von weiter innen, kommt man in den Riss gar nicht rein und das Seil stört. Exe verlängert, löste das Seilproblem und los. Oben angekommen, war die Freude enorm. Meinen "Buckel" konnte ich an beiden Ringen nicht anlehnen. Wie haben die Erstbegeher das nur 1961 für 3+ gemacht? Fehlt da vielleicht ein A1 oder ein SSt. dahinter??? Gibt es ähnliche Wege zum Vergleich? Mir kommte es auch deutlich schwerer als 4+ vor. |
| PK-Felswart (2019-10-25 08:22:43) |
 | Die nachträgliche - m.E. gelungene - Beringung erfolgte durch das W & H -Team mit Zustimmung des Erstbegehers. Damit ist das nun - obwohl stellenweise "Schrubber" - durchaus eine 25m-Kletterei die man mal machen kann - wenn man sowas üben mag. |
| hjc (2019-10-24 15:29:16) |
 | Die steileren Stellen lassen sich nahezu in Wandkletterei (mit angelehntem Buckel) überwinden. Zur Absicherung beim Verlassen des "Hundebahnhofs" muss man mind. Cam 6 dabei haben, am nächsten Aufschwung tun es dann viel kleinere Größen - in einem Querriss rechterhand). |
| hjc (2019-10-24 15:23:48) |
 | S.-Grad angepasst |